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Mittwoch, 6. Februar 2008

Bayrische Tragödien: Flugzeugkatastrophe beim Heimflug von Manchester United 1958


Bild:© EPA aus dagbladet.no

Es war eine Tragödie für Bayern,
aber mehr noch für England und den englischen Fußball,
was da vor 50 Jahren am 06.Februar 1958 in München passierte.
Die junge (Durchschnittsalter 22 Jahre)
und äußerst erfolgreichreiche Mannschaft
des Fußballclubs Manchester United (ManU) war nach einem Auswärtsspiel
gegen Roter Stern Belgrad, am Vortag,
auf der Heimreise nach London.
Die 47-sitzige Propellermaschine der British European Airways (BEA)
legte planmäßig einen Tankstopp auf dem Flughafen München Riem ein.
2 Startversuche mußte der Pilot wegen rutschiger, vereister Startbahn
und starkem Schneetreiben abbrechen.
Beim 3. Startversuch auf verschneiter Piste schlitterte das Flugzeug
über die Startbahn hinaus, durchbrach den Flughafenzaun,
streifte mehrere Bäume und raste in ein Wohnhaus, wo es in Flammen aufging.
Insgesamt kamen bei dem Unglück 23 der 38 Insassen ums Leben,
darunter 8 Spieler des gerade so erfolgenreichen Teams
von Manchester United.
Das Team von ManU nannte man damals auch "Busby Babes".
nach ihrem Trainer Matthew "Matt" Busby,
der diesen Flugzeugabsturz schwer verletzt überleben sollte.

Es dauerte weitere 10 Jahre bis sich Manchester United
und Trainer Matt Busby von diesem Schock soweit erholt hatten,
daß sie 1968 die Europameisterschaft gewannen.



2004 wurde der von ManU entworfene und bezahlte Gedenkstein
am Unglücksort in München Trudering,
Emplstraße/Ecke Rappenweg aufgestellt.



Nachdem man zuerst den überlebenden Piloten James Thain
für die Tragödie verantwortlich machte,
wurde er 1968 von den Vorwürfen freigesprochen.
Der Schneematsch auf der Startbahn hatte das
Erreichen der notwendigen Startgeschwindigkeit verhindert.
James Thain wurde kurz nach dem Unglücksflug entlassen
und verstarb im Alter von nur 53 Jahren
1975 an einem Herzinfarkt.

Samstag, 2. Juni 2007

Eine bairische Tragödie: Der Auftragsmord aus der Staatskanzlei

Während man sich im fernen Berlin an dem Eisbärchen "KNUT" ergötzt,
jährt sich im Freistaat Bayern der Todestag
des dahingemeuchelten Braunbären "JJ 1" alias "BRUNO BRAUNBÄR".
Wir erinnern, am 26.Juni 2006 gegen 4:50 Uhr war der Schuss gefallen und
BRUNO erlag seinen schweren Verletzungen
im Spitzingseegebiet im Landkreis Miesbach.
Zuvor hielt der illegale Einwanderer aus Italien die Republik in Atem.


Schadbär....Problembär....
bis hinauf in die höchsten Sphären bairischer Politik
erhitzte BRUNO die Gemüter.
Video: Der Ministerpräsident über den Problembären



Nun hatte die Tragödie ein gerichtliches Nachspiel:























Ein Münchner Rechtsanwalt verklagte den Freistaat Bayern,
weil er den Abschuss genehmigt hatte.
Das königlich bayerische Amtsgericht Verwaltungsgericht
wies die Klage jedoch als unzulässig ab.
Aus BILD München (01.06.2006):
"Richter Volker Berberich machte die Situation klar:
Das ist so, als wenn ein "Drei Sterne Koch"
Weinbergschnecken für sein "Drei Sterne Menü"
im Weinberg sammelt und dann jeder Bürger dagegen klagen könne.
Oder:
Wenn ein Bauer eine Wiese mäht
und er dann wegen einer abgeschnittenen Mohnblume
von jedem Bürger verklagt werden könne."

Bruno´s Körper liegt derweil auf Eis
und wartet auf den Bau eines angemessenen Mausoleums

Musicvideo: JJ1 is gone - Bruno der Bär, the official song



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